Feldbahn-Denkmäler im Emsland (und näherer Umgebung)

Nun, da die meisten Feldbahnen im Emsland "verschwunden" sind, sorgen hier und da einige wenige Feldbahn-Denkmäler für den erhofften Denkanstoß...

 

Nach Postleitzahl geordnet hier die Fotos:

 

Anmerkung: Die Fotoserie ist noch nicht komplett!  

 

49716 Meppen
49716 Meppen

An der Uhlandstraße in Meppen wurden diese beiden 900mm-Kipploren, als Erinnerung an der hier früher entlang fahrenen Torfzüge der Klasmann-Werke, denkmalgerecht aufgestellt. - Die Lagerschutz-Eisen unterhalb des Rahmens sind typische Merkmale der Kipploren der "Ölbahn" vom Rühlermoor. So können diese Loren ihre eigentliche Herkunft nicht verleugnen!  

49733 Haren - Fehndorf
49733 Haren - Fehndorf

Seit kurzer Zeit erst steht diese Diema, zusammen mit einer Kipplore, auf einem Denkmalsockel direkt neben der Kirche in Haren-Fehndorf.

Abgeliefert wurde diese DS14 unter der Fabriknummer 2566 am 26.11.1962 an das Torfwerk Gebrüder Brill in Georgsdorf, wo sie bis 1998 im Einsatz stand.

49744 Schöninghsdorf
49744 Schöninghsdorf

Vor dem ehemaligen Torfwerk Grientsveen in Schöninghsdorf wurde diese 900mm-Schöma KDL 10 (1900/1956) mit drei Torfloren als Denkmal aufgestellt und erinnert damit an einen einstmals sehr interessanten und bei Feldbahnfreunden wohlbekannten Feldbahnbetrieb...

 

Mit Ablieferung im Jahre 1956 an die Griendtsveen Torfstreu AG in Papenburg, Werk Esterwegen, ist diese kleine Maschine eine der wenigen, die niemals ihren Besitzer gewechselt haben... Bevor sie vor dem ehemaligen Torfwerk Griendtsveen aufgestellt wurde, stand sie zusammen mit den 3 Kipploren vor dem, gleich in der Nähe befindlichen,  Werk 2 der Klasmann-Deilmann-Werke.

49744 Schöninghsdorf
49744 Schöninghsdorf

Vor dem Werk 2 der Klasmann-Deilmann-Werke in Twist-Schöninghsdorf wurde diese 600mm-Schöma CDL15 (1706/1955) mit drei 900mm-Kipploren der "Ölbahn" als Denkmal aufgestellt.

 

Lt. Lieferliste wurde diese Schöma 1955 fabrikneu an die Dolberg, Glaser & Pflaum Bremen für Dr. Wielandt in Elisabethfehn geliefert. 19xx wechselte sie zum Torfwerk Nord Carben in Bockhorst. 19xx wechselte sie mit dem Torfwerk Hansa in Bockhorst abermals den Besitzer, ehe sie dann 1984 endgültig zum Torfwerk Klasmann-Deilmann in Börgermoor kam. Hier erhielt sie die Inventar-Nr. 38/6347   

 

49744 Groß-Hesepe
49744 Groß-Hesepe

Reichlich versteckt ist diese 900mm-Schöma CFL 20 DC (2731/1964) mit einigen 600mm-Loren und einem 4-achsigen "Mannschaftswagen" vor der JVA in Groß-Hesepe. Die Ex-Klasmann-Deilmann Lok löste die kurz zuvor hier stehende Deutz OMZ117 ab, die nun als Denkmal in Neugnadenfeld weilt. 

 

Etwas älter als der Verfasser dieser Zeilen ist diese umgespurte Schöma. Abgeliefert in 600mm Spurweite an die Drenth KG, Torfwerk Johannaveen in Schöninghsdorf, wurde sie 1973 nach Bol & Klop in NL-Kwintsheul weitergegeben, ehe sie 1976(?) an die Klasmann-Deilmann Werke wechselte. Hier wurde sie auf 900mm Spurweite umgespurt und erhielt die alte Nr. "37", später dann "22/6331". 

 

49767 Twist, Am Kanal 4
49767 Twist, Am Kanal 4

Vor der Nazarethkirche in Twist wurde diese 900mm-Kipplore von den Klasmann-Deilmann-Werken als Denkmal aufgestellt...

49824 Neugnadenfeld
49824 Neugnadenfeld

Hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Ringe-Neugnadenfeld wurde diese kleine Feldbahnanlage errichtet. Neben dieser Deutz OMZ117 (...../....), welche früher vor der JVA-Hesepe aufgestellt war, bereichert ebenfalls eine stark umgebaute Diema DL8 (1445/1951) vom Torfwerk Dues aus dem benachbarten Twist nebst einigen, zum Teil "selbstgestrickten" Loren die kleine, aber gepflegte Anlage.

 

Während Fabriknummer und Baujahr bei der Deutz "noch" unbekannt sind, ist die Indentität der kleinen Diema geklärt: Abgeliefert 1951 in 700mm Spurweite an die IVB NV, Zwolle für Gebr. Minke in Helenaveen (NL), danach kam sie zum Torfwerk Joh. Dues, Twist

 

(Wie die 4-achsige Torflore vom Bild mit der DL8 (unten) um die Kurve kommen soll, muss mir mal einer erklären ;o)

49824 Neugnadenfeld
49824 Neugnadenfeld
49828 Georgsdorf
49828 Georgsdorf

Bereits im Jahre 1999 wurde diese Schöma CDL 14 (1428/1953) vom Torfwerk Gebr. Brill in Georgsdorf (Lok 13) mit zwei Pseudo-Torfloren und einer Kipplore als Denkmal aufgestellt.

 

Abgeliefert wurde die kleine Maschine im Jahre 1953 an das Kalkwerk Schneiker in Halle/Westf.. 1960 wechselte sie zum Kalkwerk Foerth, ebenfalls in Halle/Westf., um dann 1967 endgültig zum Torfwerk Gebrüder Brill zu gelangen. Seit 1999 tristet sie nun ihr Dasein als fast vergessene Feldbahnlok an der Eichenstraße in Georgsdorf...

 

49828 Adorf
49828 Adorf

An der Hauptstraße in Adorf wurde diese 900mm-Diema DS28 (1810/1955) mit zwei Kipploren als Denkmal aufgestellt. Die Lok stammt von den Klasmann-Deilmann-Werken, die Loren (ja - richtig...) von der "Ölbahn".

 

Abgeliefert wurde die DS28 in 600mm Spurweite an die Bauunternehmung Bernhard Born in Cloppenburg, ehe sie (Datum unbekannt) zum Torfwerk Klasmann-Deilmann wechselte. Hier erhielt sie die Nummer "5" und wurde auf 900mm umgespurt. - Seit einiger Zeit steht sie als Denkmal an der Georgsdorfer Straße, Kreuzung Adorfer Straße.

 

 

 

49828 Adorf
49828 Adorf

In unmittelbarer Nähe zur DS28 stehen zwei 900mm-Kipploren (... von der Ölbahn? - NEIN - diesmal nicht, hier sind zwei Kipploren von den Klasmann-Deilmannwerken als Blumenkübel aufgestellt...

49828 Adorf
49828 Adorf
49846 Bathorn
49846 Bathorn

Dieses relativ "neue" Denkmal in Bathorn bei Hoogstede zeigt eine ehemalige Lok vom Torfwerk Humuswerke Wietmarschen, unter Feldbahnfreunden besser bekannt als "Torfwerk Ehrenborg & Fortmann, Wietmarschen-Füchtenfeld". Die Diema DS12 (1750/1955) steht hier zusammen mit einer Torflore vom selben Torfwerk, sowie einer 900mm-Kipplore, welche wie die "Meppener Denkmalloren" von der "Ölbahn" stammt.

 

Die Diema wurde lt. Lieververzeichnis neu geliefert an Johann Nickel OHG Hartbasaltwerk in Ober-Widdersheim, ehe sie irgendwann im Anschluß an das Torfwerk Ehrenborg und Fortmann in Wietmarschen-Füchtenfeld verkauft wurde. - Die im Lieferverzeichnis angegebene "Zwischenstation" mit dem Torfwerk Veldkamp in Füchtenfeld um das Jahr 1981 bezweifel ich, da die Werke seinerzeit mit ihren Abbaufeldern direkt aneinander lagen!   

 

 

 

- wird fortgesetzt ! -